CGFP für vereinfachten Zugang zum Wohnungsmarkt

22/06/2015

CGFP-Exekutive zum Gespräch bei Staatssekretär Marc Hansen

Die Entwicklung auf dem nationalen Wohnungsmarkt liegt der CGFP seit jeher am Herzen. Vor diesem Hintergrund traf die CGFP-Exekutive zu einem ausgedehnten Meinungsaustausch mit dem für den Wohnungsbau zuständigen Staatssekretär im Wohnungsbauministerium, Marc Hansen, zusammen. Den Ausschlag für diese Unterredung hatte eine entsprechende Ankündigung des Staatsministers im Rahmen der Regierungserklärung zur wirtschaftlichen, sozialen und finanziellen Lage des Landes gegeben, derzufolge die Regierung gewillt sei, in naher Zukunft auf Kirchberg rund 800 Wohnungen zu schaffen, teils über die SNHBM, teils über private Promotoren, die dann unter dem Marktpreis angeboten würden.

Die Tatsache, dass ein Teil dieser Wohnflächen zu einem Quadratmeterpreis von maximal 4.200 Euro durch Privatinvestoren und ein weiterer Teil dieser Wohnflächen zu einem maximalen Quadratmeterpreis von 3.250 Euro durch die SNHBM angeboten werden sollten, nahmen die CGFP-Vertreter mit Genugtuung zur Kenntnis, wiesen aber gleichzeitig darauf hin, dass letztendlich auch die richtige Zielgruppe, nämlich sozial schwächer aufgestellte Haushalte, in den Genuss dieser Wohnungen kommen müssten. Entsprechende Auflagen müssten unbedingt berücksichtigt werden. Parallel dazu dürfe diese Preisobergrenze nicht auf Kosten bestimmter Qualitätsstandards gehen.

Zu den angesprochenen Themen gehörten des Weiteren die Staffelung der Mietzuschüsse nach Einkommen und Zusammensetzung des Haushaltes, eine der Preisentwicklung Rechnung tragende Anpassung der staatlichen Zuschüsse, die Thematik rund um die sogenannten „Baulücken” und deren Nutzung zur Verwirklichung von zusätzlichem Wohnraum, die steigende Nachfrage nach Wohnungen aufgrund einer ständig zunehmenden Einwanderung sowie die Möglichkeiten der „Agence Immobilière Sociale” (AIS) im Hinblick auf einen erleichterten Zugang zu einer Wohnung für sozial schwache Familien.