CGFP klarer Sieger bei Berufskammerwahlen

09/04/2015

Als einzige überparteiliche und national repräsentative Gewerkschaftsorganisation im öffentlichen Dienst wird die CGFP die Interessen der öffentlichen Bediensteten auch künftig mit Entschlossenheit wahrnehmen.

Mit überwältigender Mehrheit geht die CGFP als alleinige national repräsentative Gewerkschaft im öffentlichen Dienst aus den Berufskammerwahlen im März 2015 hervor. Die CGFP konnte 21 der 22 möglichen Mandate für sich gewinnen. Einen Sitz in der Kategorie „Carrière supérieure – Enseignement“ musste die CGFP diesmal abgeben. Eine Entwicklung, die sich dadurch erklärt, dass die drei verfügbaren Sitze in der Kategorie der höheren Laufbahn in zwei geteilt wurden, nämlich in zwei Posten für den Hochschulbereich A und einen im administrativen Bereich A1.

Zusammen mit der durch einen Kooperationsvertrag eng mit der CGFP verbundenen Gewerkschaft des Gemeindepersonals, der FGFC, konnte sie demnach 25 von 27 Sitzen auf ihr Konto verbuchen und ist somit klarer Sieger der Wahlen in der „Chambre des fonctionnaires et employés publics“. Einmal mehr sichert die CGFP mit diesem Wahlergebnis der öffentlichen Funktion Kontinuität in der Führung sowie Kompetenz und Ausgewogenheit in der Aktion der Beamtenkammer.

Die Wahl bot die Gelegenheit zum klaren und überzeugenden Vertrauensbeweis, der gleichzeitig für die CGFP Ansporn und Auftrag bedeutet, weiterhin ihre ganze Kraft im Dienst der öffentlichen Funktion einzusetzen. Dass die CGFP bei dieser Wahl erneut als einzige überparteiliche und national repräsentative Gewerkschaftsorganisation im öffentlichen Dienst bestätigt wurde, ist insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden Herausforderungen von entscheidender Wichtigkeit, gilt es doch, gegen Sozialabbau vorzugehen und den sozialen Fortschritt zu gewährleisen sowie ein wachsames Auge auf die Umsetzung der kürzlich angenommenen Reform im öffentlichen Dienst zu behalten.

Zudem setzt die CGFP alles daran, die Interessen des öffentlichen Dienstes und des Landes während der anstehenden Ausarbeitung einer grundlegenden Steuerreform wirksam zu vertreten.

Erinnert sei daran, dass die CGFP seit der Gründung der Berufskammer der öffentlichen Beamten und Angestellten im Jahre 1964 maßgeblich Anteil an der Ausstrahlung und am Ansehen dieser Einrichtung hat. Ihre Initiativen und Vorschläge, ihre Gutachten und Stellungnahmen – unter dem Impuls der CGFP – sowohl zu den Problemen des staatlichen Personals und des Dienstrechts als auch zu den allgemeinen wirtschaftlichen und sozialen Fragen fanden stets Aufmerksamkeit und Beachtung. Dank des hervorragenden Wahlergebnisses verfügt der öffentliche Dienst auch für die kommenden fünf Jahre wieder über eine starke Vertretung, die sich Gehör verschaffen und wirksam auf das soziale Geschehen einwirken kann.

Das Resultat beinhaltet aber auch ein klares Mandat an die CGFP, die Interessen aller öffentlichen Bediensteten auch weiterhin mit aller Entschlossenheit wahrzunehmen. Zudem wurde einmal mehr zum Ausdruck gebracht, dass es im öffentlichen Dienst keine Alternative zur allumfassenden CGFP gibt.

Die Exekutive der CGFP möchte an dieser Stelle den Wählerinnen und Wählern ihren Dank aussprechen für dieses deutliche Zeichen des Vertrauens und der Solidarität. Sie bedankt sich ebenfalls bei den Kandidatinnen und Kandidaten der CGFP-Listen, die sich für die gemeinsame Sache zur Verfügung gestellt haben.

Erwähnt sei an dieser Stelle, dass in der unteren und mittleren Laufbahn sowie in den Kategorien A1 und F nicht gewählt wurde, da zur CGFP-Kandidatenliste keine Gegenliste hinterlegt worden war. Demnach galten die CGFP-Kandidaten von vornherein als gewählt.