CGFP strikt gegen zusätzliche Einschnitte für öffentliche Bedienstete

29/04/2015

CGFP-Exekutive zum Gespräch bei Staatsminister Xavier Bettel
und Beamtenminister Dan Kersch

Zu einem ausgedehnten Gedankenaustausch traf die Exekutive der Confédération Générale de la Fonction Publique CGFP am Dienstag, dem 28. April 2015, mit Staatsminister Xavier Bettel und Beamtenminister Dan Kersch zusammen. Die in einer guten Atmosphäre verlaufene Unterredung kam zustande, nachdem der jüngste CGFP-Nationalvorstand die CGFP-Exekutive damit befasst hatte, die Regierung nach dem Votum der Reformvorhaben in der Abgeordnetenkammer noch einmal zum Gespräch aufzusuchen.

Bei dieser Gelegenheit sprach sich die CGFP-Delegation einmal mehr gegen zusätzliche Einschnitte bei den öffentlichen Bediensteten aus – und das ungeachtet der jeweiligen Laufbahn. Es könne jedenfalls nicht angehen, dass bestimmte Berufsgruppen gleich zwei oder gar drei Mal zur Kasse gebeten würden, hieß es. Nachdem das Sparpaket nun geschnürt sei, erwarte man sich ganz im Gegenteil, dass die Regierung von zusätzlichem Sparpotential bei den öffentlichen Beschäftigten absehe.

Von Regierungsseite erhielten die CGFP-Vertreter des Weiteren die Zusage, dass nun, nachdem die Texte zum Reformvorhaben die Abgeordnetenkammer passiert hätten, alle CGFP-Fachverbände, die entweder bereits eine Unterredung beantragt hätten bzw. jetzt noch eine solche ersuchten, auch zum Gespräch empfangen würden, um ihnen auf diese Weise die Gelegenheit zu geben, ihre sektoriellen Belange zum Ausdruck zu bringen.

Schließlich stimmten beide Seiten überein, noch vor den Sommerferien im Beisein des Beamtenministers einen gemeinsamen Informationstag in Form einer außerordentlichen CGFP-Vorständekonferenz in Bezug auf die Reformvorhaben im öffentlichen Dienst zu organisieren.