CGFP und FGFC zeigen sich solidarisch

05/03/2015

Im Vorfeld der Berufskammerwahlen trafen sich am Mittwoch, dem 4. März 2015 die Führungsspitzen von CGFP und FGFC, der Gewerkschaft des Gemeindepersonals, zu Gesprächen über die zukünftigen Herausforderungen im öffentlichen Dienst.

Die beiden parteipolitisch neutralen Berufsorganisationen sind bekanntlich durch einen Kooperationsvertrag aus dem Jahre 2000 eng miteinander verbunden und diese Zusammenarbeit wolle man auch in Zukunft weiter ausbauen. Besonders angesichts der aktuellen Sparprogramme der Regierung, müsse man solidarisch auftreten, um weitere Sonderopfer zu Lasten der Beschäftigten bei Staat und Gemeinden zu vermeiden. Es könne nicht angehen, dass die Regierung die Sparschraube im öffentlichen Dienst weiter anziehe, während die Umsetzung des Gehälterabkommens und der Reform noch immer auf sich warten ließen. Durch die politische Neutralität beider Gewerkschaften könne man den nötigen Druck aufbauen, um sich gegen diesen Spartrend zu wehren.

Thema bei dem Meinungsaustausch der beiden Berufsorganisationen waren auch die jüngsten Ereignisse in der Stadt Esch/Alzette, wo die Beamtendelegation sich, aus bekannten Gründen, genötigt sah, geschlossen zurückzutreten. Die CGFP bedauerte diesen Vorfall und sprach den Vertretern der FGFC ihre vollste Solidarität aus.

Abschließend riefen die Exekutiven von CGFP und FGFC die Bediensteten bei Staat und Gemeinden dazu auf, bei den Sozialwahlen, die vom 20. bis 30. März stattfinden, nützlich zu wählen und beide Berufsorganisationen weiter zu stärken. Nur wenn alle Beteiligten an einem Strang zögen, könne man die Interessen aller im öffentlichen und kommunalen Dienst Beschäftigten erfolgreich verteidigen.