CGFP: Verspätete Auszahlung der Beamtengehälter muss einmaliger Vorgang bleiben

20/03/2015

Aufgrund einer einseitig auf Regierungsseite getroffenen Entscheidung erhalten die öffentlichen Bediensteten ihr Gehalt im Monat März nicht, wie bislang üblich, am achtletzten, sondern erst am drittletzten Werktag. Die CGFP weist darauf hin, dass diese Maßnahme bei zahlreichen Betroffenen zu Unannehmlichkeiten, bei Daueraufträgen beispielsweise, geführt habe.

Die CGFP bedauert zutiefst, nur flüchtig über diese im Alleingang und – nach Darstellung des Beamtenministers – angeblich im Sinne einer administrativen Vereinfachung getroffenen Bestimmung informiert worden zu sein, ohne dass es dabei zu wahren Gesprächen gekommen sei. Die CGFP schlussfolgert allerdings daraus, dass es sich um einen einmaligen Vorgang handle, der keinesfalls wiederholt werden dürfe.

Sollte die Regierung in der Zukunft eine ähnliche, weiterreichende Regelung umsetzen wollen, könne die CGFP dies keinesfalls tatenlos hinnehmen und würde gegebenenfalls mit entsprechenden Maßnahmen reagieren, heißt es unmissverständlich auf Gewerkschaftsseite.