Eine einheitliche CGFP soll auch weiterhin den sozialen Fortschritt gewährleisten

27.01.2015

„Zusammenhalten, um die Repräsentativität zu wahren”, so lautete die zentrale Botschaft der CGFP-Führung anlässlich des traditionellen „Verre de l’Amitié” der CGFP zum Jahresanfang für die Hauptverantwortlichen der CGFP-Fachverbände sowie, im Vorfeld der Sozialwahlen, für alle CGFP-Kandidaten.

Nachdem CGFP-Nationalpräsident Emile Haag die besten Glückwünsche zum Jahreswechsel übermittelt hatte, unterstrich er die Notwendigkeit, bei den Berufskammerwahlen im März „massiv CGFP zu wählen”. An der Sitzverteilung in der Berufskammer der öffentlichen Bediensteten werde letztlich die Repräsentativität der CGFP gemessen und deshalb sei es von entscheidender Wichtigkeit, genau wie bei den vorherigen Wahlen, dass die CGFP auch diesmal auf die Unterstützung ihrer Mitglieder zählen könne.

Nur durch ihre nationale Repräsentativität sei es der CGFP möglich gewesen, als respektierter und ernstzunehmender Gesprächspartner vor die Regierung zu treten und sich erfolgreich für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst einzusetzen. Gestützt auf über 28.000 Mitglieder und mehr als 60 Fachverbände setze sich die CGFP pausenlos ein für die moralischen, materiellen und sozialen Belange der öffentlichen Funktion, kurz: für den sozialen Fortschritt und die berufliche Besserstellung sowie die Absicherung hart erkämpfter Rechte. Damit dies auch in Zukunft so bleibe, so Emile Haag, zähle die CGFP-Führung auf eine breite Zustimmung ihrer Mitglieder bei den bevorstehenden Berufskammerwahlen.

Auch CGFP-Generalsekretär Romain Wolff unterstrich in seiner Ansprache die Wichtigkeit einer einheitlichen Berufskammer. Stimmen auf Splitterlisten seien verlorene Stimmen, schwächten die Repräsentativität der CGFP und untergrüben folglich die Aussichten auf Erfolg in den Verhandlungen mit den Sozialpartnern. Angesichts der Agenda 2015 und der angekündigten Ausarbeitung einer grundlegenden Steuerreform sei der Zusammenhalt all derjenigen, die beim Staat beschäftigt seien, umso wichtiger, um die Interessen der öffentlichen Funktion auch weiterhin erfolgreich verteidigen zu können. In der Tat seien für dieses, schon nicht mehr ganz so neue Jahr, einige ernstzunehmende Veranstaltungen und Termine geplant: Die Reform für den öffentlichen Dienst solle nun endlich und schnellstmöglich in der Abgeordnetenkammer gestimmt werden, damit einer Umsetzung der selbigen nichts mehr im Wege stehe und am 7. Juni stünden mit dem Referendum einige wegweisende Entscheidungen für die Zukunft des Landes bevor; im zweiten Halbjahr übernehme Luxemburg dann turnusgemäß den sechsmonatigen Ratsvorsitz der Europäischen Union. Diese Präsidentschaft sei jedes Mal ein Aushängeschild für die effektive und effiziente öffentliche Funktion in Luxemburg und beweise immer wieder, dass der unermüdliche Einsatz der CGFP zur beruflichen Besserstellung ihrer Mitglieder gerechtfertigt sei.

Auch in den kommenden Wochen und Monaten werde die CGFP ihren Auftrag mit aller Entschiedenheit wahrnehmen, der in erster Linie darin bestehe, Sonderopfer vom öffentlichen Dienst abzuwenden. Es sei also von entscheidender Wichtigkeit, dass die CGFP gestärkt aus den bevorstehenden Sozialwahlen hervorgehe, schloss der CGFP-Generalsekretär seine Ausführungen. Es gehe nicht nur um die Repräsentativität der CGFP – der Grundlage also, damit sie auch in den kommenden fünf Jahren als ernstzunehmender und respektierter Sozialpartner wahrgenommen werde, sondern auch um den Erhalt des Beamtenstatuts und – parallel dazu – um die Verteidigung der sozialen Besitzstände, kurz: um die Interessen aller im öffentlichen Dienst Beschäftigten und derer Nachkommen.